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Einzug

Wie Esther drei Wochen vor Unistart ein Dach über dem Kopf bekam…

… hey, wir sind Esther und Isi und wir wollen Dir erzählen, wie Esther drei Wochen vor Unistart ein Dach über dem Kopf bekam. Wir sehen darin auf jeden Fall, wie „der Gott“ (so würden es unsere Schriesheimer Konfis wahrscheinlich ausdrücken- da kannst Du übrigens auch gerne mitarbeiten) uns im richtigen Moment geholfen hat.

 

Sommer 2016: Esther und Isi lernen sich bei dem Vorbereitungsseminar für ihr FSJ kennen. Sie reden kurz an einem Abend (aber da kann sich Esther noch nicht mal mehr dran erinnern).

 

Ein Jahr später: Esther und Isi treffen sich nach ihrem Auslandsjahr zufällig auf einer Jugendkonferenz wieder. Sie erzählen sich von ihrem letzten Jahr und machen eine erstaunliche Entdeckung.

 

„Was machst du jetzt eigentlich?“

 

„Ich will Lehramt studieren.“


„Ah cool, ich auch!“

 

„Krass, und wo?“

 

„In Heidelberg“

 

„Ohaa, ich auch!“

 

„Echt??? Und hast du schon ein Zimmer?“

 

„Ne, du?“

 

„Ja, in so einem christlichen Wohnheim.“

 

Esther denkt: „Alter, niemals würde ich mich freiwillig in so eine christliche Blase begeben!“

 

 

Ein paar Wochen später: Wir treffen uns auf dem Rückkehrerseminar unseres FSJs. Esther hat immer noch kein Zimmer und ist verzweifelt. Das ganze Seminar betet dafür, dass Esther ein Zimmer findet. In vier Wochen beginnt die Uni.

 

 

Am Abreisetag des Seminars: Esther sitzt im Flugzeug nach Italien. Sie freut sich auf den Familienurlaub und ist total entspannt. Isi bekommt zur selben Zeit eine Email aus dem FHSZ: „Ein Zimmer ist spontan freigeworden. Ein Bewohner wird für ein Semester nach Afrika gehen. Kennst du jemanden, der ein Zimmer braucht? Er melde sich JETZT bei der Studienleitung!“

Isi versucht angespannt, Esther zu erreichen, die im Flugmodus entspannt. Isi ruft Esthers Schwester an. Die ist nämlich schon in Italien.

 

Ein Tag später:

Dank das Umstandes, dass Esther in Italien und noch dazu in einem Funkloch „festsitzt“, die nötigen Bewerbungsunterlagen sich aber in Deutschland befinden, braucht es viele Anrufe, Emails und Nerven, bis sie sich schließlich im FHSZ bewerben kann.

Zuversichtlich, dass Gott so groß in ihrem Leben wirkt, freut sie sich nun doch, bald in einer christlichen Blase zu wohnen.

 

Eine Woche später: Esther fragt nach dem Stand ihrer Bewerbung. Absage. Breakdown.

 

Zwei Stunden später: Das Telefon klingelt. Unbekannte Nummer. „Guten Tag, hier ist Udo Zansinger. Hast du noch Interesse an einem Zimmer?“

Und so kam es, dass Esther zwei Wochen später, ohne zu wissen, auf was sie sich einließ, ein Dach über dem Kopf bekam.

 

Mittlerweile wohnen wir drei Jahre im FHSZ und durften viel an theologischem („Was heißt eigentlich Berufung in der Bibel? Evolution versus Schöpfung? und alltäglichen Wissen („Wie machst du denn bitte Kartoffelbrei? Meine Mama macht das ganz anders!“) dazulernen und viele Freunde gewinnen.

 

Wenn Esther das geschafft hat, dann schaffst Du das auch. Mit Gottes Hilfe. :)

 

 

Von Esther und Isi